
Ein ganz besonderes Auto







Immer noch auf französischen Straßen
Renault 4 werden immer seltener. Sie sind ideale Autos für Hobbyschrauber. In vielen Ländern ist der Renault 4 ein beliebtes Liebhaberfahrzeug. In Frankreich und anderen Mittelmeerländern gibt es noch Werkstätten mit Experten, die sich bestens mit diesen Autos auskennen. Ich fotografiere ständig Renault 4 – und habe mittlerweile keinen vollständigen Überblick mehr darüber, welche Bilder ich gemacht habe. hvor. Die meisten wurden in Südfrankreich aufgenommen, wo viele noch immer unterwegs sind. Einige hier auch als Hobbyautos, aber überraschend viele sind im täglichen Gebrauch.
Geschichte des Renault 4-Modells
Das Modell kam als Modell von 1962 auf den Markt und wurde 1992 produziert. Gegenüber dem ursprünglichen Konzept wurden nur geringfügige Änderungen vorgenommen – kleine Details, die das Modelljahr verraten können. Die ersten Autos hatten einen kleinen Grill. 1968 wurde es durch einen größeren Grill mit Chrom ersetzt. 1975 wurde der Grill rechteckiger und aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Auch das Armaturenbrett wurde geändert. 1977 wurden die vorderen Blinker von kleinen runden auf rechteckige Lampen mit Blinkern und Standlicht umgestellt. 1980 erhielt das Modell einen neuen, grauen Kunststoffgrill und ein völlig neues, moderneres Armaturenbrett.






Mit Renault 4 unterwegs
Mein Renault 4 war ein TL R1123 mit einem Billancourt-Motor, 845 cm³ Hubraum und 32 PS. Das 4-Gang-Getriebe befand sich vor dem Motor. Der Schalthebel im Motorraum war vertikal angeordnet und wurde mit einer horizontal montierten Aluminiumstange bedient, die vom Hebel zu einem Regenschirmgriff im Fahrgastraum führte. Daher der Name „Regenschirmgetriebe“. Es sah zwar primitiv aus, funktionierte aber einwandfrei. Die Gangwechsel waren schnell und präzise. Selbst mit großen Händen konnte man problemlos einhändig lenken und schalten. Der Motor sprang leicht an und war im Stadtverkehr wendig. Die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h war schneller als bei jedem anderen Fahrzeug, das ich bis dahin gefahren war. Ab 70 km/h beschleunigte er jedoch langsamer. Überholmanöver mussten gut geplant werden. Wo ich eine Überholmöglichkeit sah, hielt ich im Voraus etwas Abstand zum Vordermann, um Geschwindigkeit aufzubauen. Sobald die Straße frei war, konnte ich entweder meine Geschwindigkeit zum Überholen nutzen oder stark bremsen. Bei winterlichen Bedingungen boten das Fahrgestell und die schmalen Spikereifen guten Grip. Um frische Luft in den Innenraum zu lassen, musste man lediglich die Lüftungsöffnung unter der Windschutzscheibe mit einem Hebel unter dem Armaturenbrett öffnen.
Renault 4 in Norwegen
Der Renault 4 ist in Norwegen nicht mehr alltäglich. Schuld daran ist nicht nur der Rost, sondern auch, dass Renault hierzulande nie denselben Kultstatus wie auf dem Kontinent erreicht hat. Dort bekommt man noch immer voll funktionsfähige Autos für 2.000 bis 12.000 Euro. Wer 100.000 Kronen und einen Werkzeugkasten mitbringt, kann sich ein gutes Auto kaufen und es selbst nach Hause fahren. Die Autos auf den Bildern unten sind in Norwegen zugelassen. Ich wage zu behaupten: Wenige Autos machen so viel Fahrspaß! 🙂





Zu den Bildern (norwegische Autos)
Das weiße Auto mit DA-Kennzeichen wurde am Hobby Vehicle Day in Hof in Vestfold fotografiert. Das blaue, tiefergelegte Auto wird beim Galopp von Øvrevoll fotografiert, der von Asker und Bærum Cars & Coffee organisiert wurde. Das burgunderrote Auto hat Südamerika der Länge nach durchquert. Mit dem roten Auto mit Dachzelt fuhr man durch Afrika. Der Renault 4 ist aus mehreren Gründen ein perfektes Fahrzeug für solche Expeditionen.
Renault 4 Sixties



Der Sixties war ein Kampagnenmodell des Renault 4 GTL, das 1985 in einer limitierten Auflage produziert wurde. Das Besondere an der Variante waren besondere Farben – sowohl außen als auch innen. Außerdem bekam er zwei Plexiglas-Schiebedächer. Die Wagen waren mit dem 1.1-Liter-Motor und einem 4-Gang-Getriebe ausgestattet, das über ein „Umbrella-Getriebe“ bedient wurde. Laut damaliger Werbung zielte Renault auf ein junges Publikum ab – vielleicht um den Renault 4 wieder cool zu machen. Der Renault 4 war leicht zu fahren und bot viel Platz zu einem vernünftigen Kaufpreis.
Renault 4 Fourgonnette

Wenn man bedenkt, wie beliebt die Van-Version als Nutzfahrzeug war, ist es seltsam, dass nicht mehr davon im Umlauf sind – nicht einmal in Frankreich. Dort ist der auf dem Renault 5 basierende „Express“ noch immer bei Handwerkern im Einsatz. Die Fotos der Transporter wurden alle in Frankreich aufgenommen.







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