Der Erfinder des Amphicar war ein Deutscher namens Hanns Trippel. Sein ganzes Leben lang beschäftigte er sich mit der Entwicklung von Amphibienfahrzeugen. Der erste Wagen erblickte bereits 1934 das Licht der Welt. Anschließend wurden mehrere Fahrzeuge für den Einsatz bei der Verteidigung in Deutschland hergestellt.
Ein erfinderischer Ingenieur
Als Trippel nach dem Krieg 1949 mit dem Bau und der Produktion von Autos beginnen sollte, lag der Schwerpunkt mehr auf gewöhnlichen Autos. Er präsentierte ein brandneues Auto mit aufklappbaren Türen. Die Lösung wurde von Trippel patentiert. Ähnliche Türen wurden ab 300 beim Mercedes 1954 SL „Goldwing“ verwendet. Trippel entwarf auch eine Reihe von Kleinwagen. Patente und Rechte wurden an mehrere Hersteller verkauft, die neue Automodelle in Produktion bringen wollten. Auch das norwegische Auto Troll basierte zunächst auf einer Triple-Konstruktion.
Entwickelt für den Freizeitmarkt
Doch keiner der neuen Entwürfe war ein Erfolg, und so beschloss Trippel, sich wieder seiner großen Leidenschaft zu widmen: den Amphibienfahrzeugen. Das Ergebnis war der Amphicar. Als der Prototyp 1959 auf dem Genfer Autosalon gezeigt wurde, war das eine echte Sensation. Eine stilvolle Kombination aus Auto und Boot sollte mehrere Käufergruppen ansprechen. Bei der Planung hatte der Hersteller den großen Freizeitmarkt im Blick. Es war bekannt, dass der Hauptmarkt die Vereinigten Staaten sein würden, wo die Menschen sowohl Geld als auch Freizeit hatten. Aber auch Europa sei laut Hersteller ein möglicher Markt.
Ich durfte es in einem norwegischen Berghaus ausprobieren
Er ging 1961 in Serie und wurde bis 1968 produziert. Die Gesamtproduktion betrug insgesamt nur etwa 4000 Autos. Die meisten Autos wurden in den USA verkauft, einige wurden aber auch hier in Norwegen verkauft. Er wurde 1964 auf der Autoausstellung in Sjølyst gezeigt. Es kann auch erwähnt werden, dass Aftenposten den Amphicar in Hardangervidda testete, wo er sowohl im Gelände als auch in einigen Angelseen mit guten Ergebnissen getestet wurde. Der Amphicar war ein relativ teures Auto. Der Preis in Norwegen betrug 1964 26 NOK (der Triumph Herald mit dem gleichen Motor kostete 000 NOK)
Eckdaten Amphicar
Länge: 428 cm
Breite: 156 cm
Höhe: 148 cm
Motor: 1147 ccm, 43 PS
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h



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Aftenposten hat nach einer anstrengenden Reise von der Touristenhütte Solheimstulen aus im Skarvsvannet mehrere Forellen gefangen. Die Expedition muss als reine „Galimatias“ bezeichnet werden. Der damals abgeordnete Journalist Einar Fr. Nagell-Erichsen kam zu dem Schluss „Wir hatten das Gefühl, in etwas zu fahren, das die Zukunft darstellt, und können nur bedauern, dass der Hersteller es nicht für möglich gehalten hat, den Kombi mit Allradantrieb herzustellen.“ Das Jahr war 1963.