Mokka mit einer neuen Note

Mokka
Opel Mokka

Der Opel Mokka basiert auf der neuesten Technologie des PSA-Konzerns mit einem jugendlichen Design, das an klassische Opel-Linien angelehnt ist.

 

Opel Visor

Es bringt mich zum Nachdenken: Warum hat Opel das nicht schon früher gemacht? Mit leeren Blättern angefangen und ein wunderschönes Auto gezeichnet? Das haben sie schon einmal gemacht – in den 60er, 70er und 80er Jahren. Dann landete Opel mit Modellen, die denjenigen von uns, die Opel mochten, nicht mehr gefielen – und schickte Opel in der Verkaufsstatistik nach unten. Heute sieht es vielversprechend aus. Opel hat sich an den klassischen Opel Manta A angelehnt und ihn benannt Opel Visor. Der neue Mokka ist das erste Modell, das zu diesem Thema entwickelt wurde. Das Ergebnis ist sehr gut.

Der Opel Mokka sieht verdammt gut aus!

Die Vorderseite besteht aus 4 Designelementen, die die 4 Richtungen in einem Kompass formen. Nord erstreckt sich wie eine Markierung in der Mitte der Motorhaube. Südlich ist eine kleine Lücke unter dem Opel-Logo und Ost/West sind die Tagfahrlichter in Form der Flügel eines Rochens. Auch die Rückleuchten haben die gleiche Form erhalten. Die Front ist robust – mit einer ziemlich geraden Motorhaube, die das Gefühl eines großen Autos vermittelt. Die Linien rund um das Dach sind harmonischer und fließender als beim Opel Crossland und dem bisherigen Astra Kombi. Der Cw-Wert beträgt 0,32. Er liegt auf dem Niveau ähnlicher Autos – aber höher als beispielsweise beim neuen Astra Kombi, der nur noch 0,25 beträgt.

Innvendig

Fast alles, was man anfassen kann, ist aus Hartplastik. Es ist möglich, kühle Farben für die Dekoration zu wählen. Unser Auto war grau. Aber das Design ist cool und wirkt modern. Es ist das Design Das macht es cool – nicht die Wahl des Materials. Es passt gut zu Mokkas jugendlichem Flair. Die Instrumententafel ist digital und konfigurierbar. Das Infotainmentsystem funktionierte einwandfrei. Ich habe leicht meinen Lieblingssender auf Spanisch gefunden Radio Flaixbach und sowohl der Radiosender als auch das Navigationssystem folgten mir bis nach Carcassonne in Frankreich.


 

Mokka
Opel Mokka in Pyrénées-Orientales, Frankreich.

Der Innenraum ist für die Größe ganz ok. Wenn zwei langbeinige Menschen hintereinander sitzen sollen, ist eine gewisse Zusammenarbeit erforderlich. Der Kofferraum ist recht klein. Um das Beladen ohne Ladekante zu ermöglichen, verfügt es über eine Einlegeplatte. Da wir zwei große Koffer hatten, entschieden wir uns dafür, einen Rücksitz umzuklappen.

Gemeinsame Plattform mit Peugeot 2008

Mokka wird in der Fabrik Poissy in Frankreich hergestellt. Das Modell teilt sich eine Plattform, einen Antriebsstrang usw. einschließlich des neuen Peugeot 2008. Hier in Norwegen kennen wir sie als Mokka-e und e-2008. Beide Modelle werden auch mit Benzin- und Dieselmotoren produziert. Die Benzinmotoren basieren auf dem „Kartoffelmotor“ des PSA-Konzerns – 1,2 Liter PureTech mit 100 oder 130 PS. Unser Motor hat 100 PS. Das Drehmoment ist das gleiche wie beim 110-Pferd. Der hohe Drehmomentbereich liegt zwischen 1750 und 2750 Umdrehungen. Der kleine 3-Zylinder-Motor zieht auch ab 1500 Umdrehungen gut durch, gibt dann aber einige Vibrationen in die Kabine ab. Obwohl es gut zieht, fühlt sich das Herunterschalten natürlich an.
 
Das manuelle 6-Gang-Getriebe macht es einfach, im günstigen Drehmomentbereich zu bleiben. Auf französischen Autobahnen kann man tatsächlich 130 km/h halten und trotzdem mit dem guten Drehmoment fahren. Bei drehmomentstarken Fahrzeugen müssen beim Beschleunigen neue Gänge nachgelegt werden. Lässt man den Motor hochdrehen, verschwindet die Beschleunigung und es bleibt ein leicht blecherner Motorsound zurück. Ich habe den PureTech-Motor kürzlich sowohl mit 110 als auch mit 130 Pferden gefahren. Das 100-Pferd schneidet im Vergleich sehr gut ab.


 

Mokka
Modernes digitales Interieur

Unterwegs

Auf der Straße fühlt sich der Mokka im Allgemeinen ziemlich ähnlich an wie der Citroen C3 Aircross. Allerdings basieren die beiden Modelle nicht auf derselben Plattform. Auf kurvigen Landstraßen gefällt mir der Mokka besser. In den Kurven ist es besser, selbst wenn man mit etwas zu hoher Geschwindigkeit einfährt. Doch der Mokka schluckt Unebenheiten der Straße nicht so gut weg wie der C3. Bei 4 Erwachsenen im Mokka beschwerten sich die Fondpassagiere gelegentlich darüber, dass es etwas holprig sei. Es handelte sich um Unebenheiten, die dem norwegischen Telehiv entsprachen. Bei hoher Geschwindigkeit ist das Klangbild sehr angenehm. Vom Wind, der Straße und dem Antriebsstrang hört man bis auf ein leises Quietschen bei Autobahngeschwindigkeit kaum etwas. Übertragungsgeräusche – nicht störend – einfach typisch französisch.

Verbrauch

Bei gemischter Landstraßenfahrt mit sparsamer Drosselung liegt der Verbrauch zwischen 0,55 und 0,57. Es entspricht tatsächlich völlig den werksseitigen WLTP-Messungen. Ohne Fokus auf Benzinsparen liegt der Verbrauch leicht zwischen 0,60 und 0,65 Liter/Meile. Gemessen auf der Autobahn bei 130 km/h lag der Verbrauch zwischen Perpignan und Carcassonne bei 0,85. Es handelt sich um eine Strecke von 150 km mit einigen Steigungen. Der gleiche Rückweg ergab 0,80 Liter/Meile.

Schlussfolgerung

In Norwegen wird der Mokka nur als Elektroauto mit einer 50-kWh-Batterie verkauft. Die Plattform teilt man sich nicht nur mit dem Peugeot e-2008, sondern auch mit dem e-208, dem Opel Corsa-e und dem neuen Citroen C4ë. Die Plattform teilen sich auch die Benzin- und Dieselmodelle. Der neue Mokka markiert eine neue Designrichtung für Opel. Er wirkt weitaus attraktiver als der Opel Crossland. Opel wird über nach Norwegen importiert Bertel O. Steen. Es ist schwer zu verstehen, dass sie sich dafür entscheiden, den Mokka nicht mit Benzinmotor auf den Markt zu bringen – sondern weiter zu verkaufen Opel Crossland. Der Crossland ist nur ein großer Vorgeschmack auf ein Eilprojekt zur Entwicklung einer Opel-Variante des Citroen C3 Aircross. Da hilft auch Opels neue Front nicht viel. Mokka hingegen steht für etwas Neues. Eine neue Zeile. Es ist ein Opel „Wir, die Opel mochten“ eigentlich gefällt.

Ich hätte nie gedacht, dass es passieren würde.


 

Mokka
Die Rücklichter haben die Form von Schlittschuhflügeln

Fakten zum Opel Mokka PureTech 100

Gewichte und Maße
Länge, Breite, Höhe: 415 / 179 / 153 cm
Radstand: 256 cm
Nettogewicht: 1195 kg (ohne Fahrer)
Nutzlast: 430 kg
Maximales Anhängergewicht mit Bremsen: 1200 kg
– ohne Bremsen: 620 kg
Gepäckraum: 350 Liter
– bei umgeklappten Sitzen: 1105 Liter
Maximale Dachlast: 70 kg

Antriebsstrang
Motor: 1,2 PureTech 100 Start & Stop
Anzahl der Zylinder: 3
Hubraum: 1199 ccm
Leistung: 100 PS bei 5500 U/min
Drehmoment: 205 Nm bei 1750 Umdrehungen
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Frontantrieb.

Aufführungen
Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h
0-100: 10,6 Sekunden

Verbrauch
WLTP kombiniert: 0,55 – 0,57 Liter/Meile
Eigene Messung:
- Autobahn: 0,55 - 0,57 Liter/Meile
– 130 km/h: 0,80 – 0,85 Liter/Meile

Deck
Dimension: 215/60R17
Typ: Sommerreifen
Marke: Michelin Primacy

Über das Auto
Herstellungsort: Poissy, Frankreich
Inhaber: Sixt
Modell: 2021
Kilometerstand: 14300
Gefahrene Kilometer: 800
Quelle: opel.de, auto-data.net


 

Bilder Opel Mokka

Obwohl es in der Front viele Lufteinlässe gibt, entsteht der unverwechselbare Charakter durch das Opel-Thema „Kompass“. die Lufteinlässe spielen eine untergeordnete Rolle.

 
Mokka
Schön gestaltet. Hier in grau. Kann mit coolen Farben bestellt werden

 
Mokka
Die Instrumente sind konfigurierbar

 
Mokka
Am Mittelmeer Ende Oktober

 

Siehe auch

Opel Mokka e
Opel für diejenigen unter uns, denen der Manta gefallen hat
Der Citroen C3 Aircross ist erwachsener geworden

 

Terje Bjørnstad. Blog-Administrator, Hobbyfotograf und Autoliebhaber.

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