
Die ersten Autos von Fords neuem Explorer können voraussichtlich ab Juni nächsten Jahres ausgeliefert werden. Ford Norwegen wird voraussichtlich im Frühjahr für Bestellungen geöffnet sein. Wir haben versucht, Ford in die Karten zu schauen. Lohnt sich das Warten?
Auf Tour durch Norwegen
Ein neuer Ford Explorer wird derzeit zu norwegischen Händlern gefahren. Ich konnte es sehen, als es am Wochenende auf der Oslo Motor Show vorbeikam. Heute befindet es sich auf Jæren und wird Westnorwegen hinauf nach Namsos führen, bevor es weiter ins Landesinnere nach Südnorwegen geht.
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Als ich das Auto im echten Leben sah, hatte ich einen besseren Eindruck als die Pressefotos. Auf den Bildern wirkt das Auto meiner Meinung nach unförmig, kantig und vielleicht etwas voluminös – im Sinne von „aufgedunsen“. Mit eigenen Augen konnte ich erkennen, dass der neue Explorer kleiner ist als der Mustang. Es ist dann auch 28 cm kürzer. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass es eher an einen Pkw erinnerte, als die Werbung zu vermitteln versuchte. Dies ist ein Auto für Straßen in ganz Norwegen, aber kein Auto, mit dem ich, wie in der Werbung, in der Wüste fahren würde. Und die Unterbissfront? Mit einer modernen, schnörkellosen Beleuchtungsanordnung und einem niedrigen Grill zur Kühlung der Batterien ist das eigentlich ganz in Ordnung. Wie beim Volkswagen ID.4, der auf derselben Plattform basiert, muss sich der Lufteinlass den Platz mit der vorderen Stoßstange teilen, was für die Designer eine Herausforderung gewesen sein muss.

Ort
Die Platzverhältnisse sind für die Klasse normal. Der Kofferraum fasst ca. 450 Liter mit einem kleinen Platz für Ladekabel, Warndreieck und Co. – aber keinen „Frunk“. Zum Vergleich: Der Ford Mustang Mach-E fasst 402 Liter hinten und 100 Liter vorne. Der Volkswagen ID.4 fasst 543 Liter. Ich dachte, der neue Ford biete mehr Platz, aber im Gegenzug kann ich sagen, dass er recht stylisch ist – mit anderen Worten – ein guter Kompromiss zwischen Form und Platz.

Wird es Neuigkeiten geben?
In der Anzeige werden „neue Features“ wie ein verstellbarer Touchscreen, 17 Liter Stauraum in der Mittelkonsole und eine Soundbar auf dem Armaturenbrett hervorgehoben. Einige möchten vielleicht auch das quadratische Lenkrad hervorheben. Um zu sehen, ob welche angezeigt werden real Neuigkeiten, wir müssen uns was ansehen Volkswagen tun. Wie Sie wissen, stammt der Antriebsstrang des neuen Explorers von Volkswagen. Die sogenannte MEB-Plattform wird mit dem Volkswagen ID.4 geteilt, der heute über eine 77-kWh-Batterie mit einer Reichweite von 520 km für Autos mit Hinterradantrieb und 512 km für Autos mit Allradantrieb verfügt. Volkswagen arbeitet derzeit an der Entwicklung des MEB+, der eine Reichweite von bis zu 4 km haben soll. Es wird spannend sein zu sehen, wann die verbesserte Plattform im ID.700 und den anderen Modellen auf derselben Plattform verfügbar sein wird. Sollte das noch vor dem Sommer 4 geschehen, wird der Ford Explorer voraussichtlich auch auf der MEB+-Plattform ausgeliefert.
Die Wartezeit wert?
Wer nicht warten möchte, kann schon jetzt einen Volkswagen ID.4 bestellen und ihn vielleicht noch vor Weihnachten liefern lassen. Wenn man jedoch bedenkt, dass ID.4 in einigen Monaten aktualisiert werden könnte, könnte es sich lohnen, ein paar Wochen zu warten und zu sehen, was passiert. Warten lohnt sich auch beim neuen Ford Explorer – sowie beim Skoda Enyaq und Audi Q4. Wenn Sie nicht warten möchten, können Sie heutzutage tolle Angebote für schöne, gut ausgestattete Exemplare erhalten. laufruhiger und reichweitenstarker Ford Mustang Mach-E zum gleichen Preis wie der Explorer des nächsten Jahres.
Nächstes elektrisches Ford-Modell?
Als Ford Europe sein neues Elektroauto-Projekt ankündigte, hieß es, dass es zwei neue Modelle geben wird. Das nächste Modell wird wahrscheinlich ein Crossover mit einer niedrigen Glaskarosserie sein, wie der ID.2 – also ein Auto, das eher eine Coupé-ähnliche Form haben wird. Es wird gemunkelt, dass dieses Modell den Namen „Capri“ tragen könnte. Hat das Management von Ford beschlossen, dass neue Elektroautos die Namen früherer, legendärer Modelle erben?
- Vielleicht kann man es Recycling nennen?

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