
Mitte der 50er Jahre wurde das amerikanische Autodesign von der Weltraumtechnologie inspiriert. AMC hat ein Bubbletop-Auto geschaffen, das jedem den Atem rauben würde. Sag Hallo zu Astra-Gnome!
Basierend auf Metropolitan
Eigentlich sollte der Prototyp Metro-Gnome heißen, was auf Englisch „Metronom“ ausgesprochen wird. Aber der Name Metro gehörte bereits zu International Harvester. Daher wählte AMC stattdessen den Namen Astra-Gnome. Schade, denn das schöne Bubbletop-Auto basierte tatsächlich auf einem Nash Metropolitan von 1955 – der umgangssprachlich Metro genannt wurde.
Entworfen von Richard Arbib
Der Name Metro-Gnome könnte den Prototyp mit dem bereits in Produktion befindlichen Modell in Verbindung gebracht haben. Der Zweck von Astra-Gnome bestand jedoch nicht darin, eine mögliche neue Generation von Metropolitan zu zeigen. Das futuristische Auto wurde entwickelt, um AMC zu repräsentieren New York Internationale Automobilausstellung im Jahr 1956. Es war Richard Arbibs Designstudio in New York, das den Auftrag erhielt, eine spannende Zukunftsstudie für AMC zu entwickeln – nicht nur als Design oder leere Hülle, sondern als voll fahrbares Auto. Das Design der Karosserie wurde beiseite gelegt Andrew Mazzara (NEU). Richard Arbib hatte zuvor unter anderem für GM und Packard gearbeitet – und jetzt für AMC. Er verbrachte sechs Monate damit, einen Nash Metropolitan in den Astra-Gnome umzubauen, und schaffte es kaum, rechtzeitig zur Show fertig zu werden.

Das Auto existiert noch
Es befindet sich in einem privaten Museum in Los Angeles, das von ihm betrieben wird Metropolitan Boxenstopp. Der Inhaber Jimmy Valentine nimmt es gelegentlich mit auf die Straße, wo es natürlich viel Aufmerksamkeit erregt – sogar in LA.
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Lustige Zukunftsvisionen
Richard Arbib glaubte, dass die Autos im Jahr 2000 wie der Astra-Gnome aussehen würden. In den 50er Jahren konnte man in den USA in Zeitschriften wie lesen Popular Science, dass die Autobahnen der Zukunft ein Magnetfeld haben würden, das die Autos der Zukunft selbstfahrend machen würde. Abgedeckte Radkästen waren Teil des Airflyte-Konzepts von Nash. Dadurch wurde nicht nur der Luftwiderstand verringert, sondern auch die Karosserie zusätzlich steifer. Außerdem sorgten teilweise verdeckte Räder für den optischen Eindruck, als würden sie über dem Asphalt schweben. Die Aluminiumplatten an den Seiten können problemlos ausgetauscht und optional in Farben geliefert werden. Das Glasdach lässt sich per Elektromotor öffnen und schließen. Bei geöffnetem Dach kann man praktisch aufrecht ins Auto steigen und sich auf die drehbaren Ledersitze setzen. Laut Arbib sorgt die Glaskuppel für eine perfekte Akustik für den Klang im HiFi-Radio. Das Beeindruckendste an Arbibs Design ist – aus heutiger Sicht –, dass der Aufbau im Vergleich zum ursprünglichen Metropolitan-Modell nur eine geringfügige Gewichtszunahme mit sich brachte.














