MG Midget

1964 MG Midget mk2 1100

„Midget“ war jahrzehntelang der Spitzname für MGs kleine, leichte und sportliche Fahrzeuge. Der offizielle MG Midget führte diese Tradition in einer moderneren Version fort.

 

Modellgeschichte

Ab 1929 produzierte MG kleine, leichte und sportliche Autos, die umgangssprachlich „Midgets“ genannt wurden. 1955 wurden die Kleinwagen mit der Vorkriegskarosserie durch den MGA ersetzt, ein völlig neues Modell, das ein großer Erfolg wurde. Aber viele denken, es sei zu groß. Sie vermissten ein kleines, leichtes, sportliches Auto wie die alten Midget-Autos. Als BMC 1961 seinen Austin Healey Sprite „Frog Eye“ überarbeitete, wurde der MG Midget als „Neuabzeichen“ des Austin Healey Sprite auf den Markt gebracht. Die beiden Modelle sahen fast identisch aus, mit Ausnahme des Grills, bei dem der Midget vertikale Rippen und ein mittig platziertes MG-Logo hatte. Der MG Midget wurde in mehreren Serien produziert.
 

die Gerichtsverhandlung
1966 MG Midget 1100 (Hoftreffet, Hof in Vestfold).

 
Der Mk1 wurde von 1961 bis 1964 mit dem A-Serie-Motor von BMC produziert. Das erste Jahr mit dem 1000er-Motor vom Mini, dann bekam der Midget den 1100er-Motor.
 
Mk2 (1964–1966) erhielt eine neue Windschutzscheibe mit dreieckigen Fenstern an den Seiten und Fenstern, die hochgekurbelt werden konnten. Frühere Autos hatten geteilte Seitenfenster, die verschoben werden konnten. Der Mk2 bekam auch äußere Türgriffe. Bisher konnten die Türen nur über innenliegende Griffe geöffnet werden.
 
Der Mk3 war mit dem 1275-Motor von BMC und einem versenkbaren Dach ausgestattet.
 
1971 wurde die Produktion des Schwestermodells des Midget eingestellt. Austin-Healey-SpriteMG produzierte den Midget jedoch bis 1980 mit einigen Modifikationen weiter. Eine der auffälligsten Änderungen war die neue Gummifront, der sogenannte „Rubber Bumper“, der auf das US-amerikanische „Bumper Law“ zurückzuführen war. Eine weitere Änderung ergab sich, da die A-Serie-Motoren von BMC die US-Abgasnormen nicht mehr erfüllten. Daher erhielt der Midget die 1500er-Motoren, die unter anderem auch im Triumph Dolomite zum Einsatz kamen. Diese Motoren boten zwar einen höheren Rollwiderstand im unteren Drehzahlbereich, erreichten aber leider nicht die Qualität der A-Serie-Motoren.

 

Ex MGB und MG Midget mk3

 
1965 MG Midget 1100

 
1969 MG Midget

 
1964 MG Midget mk2 1100

Zu den Bildern

Das Hauptfoto des französischen Autos wurde während eines Autotreffens im Jahr 2024 im französischen Perpignan aufgenommen. Das rote Auto mit norwegischen Kennzeichen wurde beim Hobby Vehicle Day in Hof im Jahr 2023 fotografiert. Das Auto mit Zusatzscheinwerfern und Geschwindigkeitsstreifen nahm an der Frühjahrsparade des norwegischen Sportwagenclubs im Jahr 2025 teil. Das orangefarbene Rennauto wurde auf der Oslo Motor Show 2024 ausgestellt.

 
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    Urheberrechtshinweis

 

Siehe auch

Austin-Healey-Sprite
obere Böschung
MG MGB

Norwegischer MG-Club