Renault Rodeo

ACL Rodeo

 

Wollte mit Méhari konkurrieren

In Südeuropa erfreute sich der Citroen Méhari großer Beliebtheit als praktisches, unverfälschtes Fahrzeug für Landwirte zur Fortbewegung auf schlechten Straßen, als Strandauto (Alternative zum „Strandbuggy“) sowie für militärische und zivile Aufgaben. Der Méhari teilt eine Plattform und einen Antriebsstrang mit dem Citroen Dyane. Mit einer einfachen Kunststoffkarosserie waren die Autos günstig in der Herstellung. Die Idee hinter dem Rodeo war, dasselbe mit dem Renault 4 zu tun, der ebenfalls auf einer tragenden Plattform aufgebaut ist. Das Ergebnis war eigentlich ziemlich ähnlich zu Méhari, aber Rodeo erreichte nie die gleiche Popularität. Es stand immer im Schatten von Méhari und heute gibt es wahrscheinlich viele Leute, die nicht wissen, um welche Marke es sich bei Rodeo handelt.

ACL/Renault Rodeo

Die Entwicklung des Rodeo erfolgte durch ein unabhängiges Unternehmen – ACL (Ateliers de Construction du Livradois) –, die Produktion übernahm jedoch Renault. ACL wurde von Raoul Teilhol gegründet und firmierte ab 1978 unter dem Namen Teilhol. In den ersten Jahren, von 1970 bis 1975, wurden die Fahrzeuge als ACL Rodeo bezeichnet, ab 1976 erhielten sie das Renault-Logo im Kühlergrill und hießen fortan Renault Rodeo.

Modellgeschichte

Es wurden 3 Rodeo-Modelle hergestellt. Rodeo 4 basiert, wie der Name schon sagt, auf dem Renault 4 (Van) mit dem Renault 4-Motor mit 845 ccm. Ab 1972 konnte man sich für den Rodeo 6 entscheiden, der noch auf dem Renault 4 basierte, aber den 6er-Motor des Renault 1100 und ein neues Design der Front erhielt. Sowohl Rodeo 4 als auch 6 wurden nebeneinander produziert. Ab 1981 wurden die Rodeo 4 und 6 durch ein völlig neues, von Teilhol entwickeltes Modell ersetzt, das schlicht Rodeo hieß. Alle Modelle konnten über ein Drittunternehmen auf Allradantrieb umgerüstet werden.

 

Renault Rodeo

 
Renault Rodeo

 
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    Urheberrechtshinweis

 

Siehe auch

renault 4
Renault 4
Mehari
Citroen Mehari

 

Club Renault Norwegen