
Ford Europe hat große Ambitionen bei Elektroautos. Bis 2030 werden sie in Europa nur noch Elektrofahrzeuge anbieten. Die Produktionsstätte in Köln soll in eine sogenannte „A“ umgewandelt werden Elektrifizierungszentrum. Dort wurde die Produktion des Fiesta bereits gestoppt – und wenn ich mich nicht irre, soll die Produktion des Focus noch in diesem Jahr verschoben werden.
Ein anderer Explorer?
Als Ford diese Woche das erste seiner neuen Elektroautos vorstellte, zeigten sie uns, was sie vorhaben. Aber es gab nicht nur Antworten, sondern auch weitere Fragezeichen.
Man könnte sich fragen, warum Ford einen neuen Explorer kreiert, wo doch bereits ein gleichnamiges Modell im Programm ist – und keines der beiden Modelle etwas gemeinsam hat. Ich bin auch überrascht, dass das neue Modell in Bezug auf Größe, Ausstattung und Preis so nah am Mustang Mach-E liegen sollte. Ich kann auch keine äußeren Merkmale des neuen Explorers finden, die ihn im Vergleich zu den MEB-basierten Modellen des Volkswagen-Konzerns wie dem Volkswagen ID.4, dem Skoda Enyaq und dem Audi Q4 e-tron hervorheben, obwohl es wahrscheinlich Geschmackssache ist und Komfort.
Meiner Meinung nach wäre es für Ford besser gewesen, ein populäreres Modell zu entwickeln, das die bestehenden Ford-Märkte auf dem Kontinent und im Vereinigten Königreich ansprechen könnte. Hier zu Hause dürfte der neue Explorer als Kabinenwagen gute Chancen haben. Von quadratischen SUVs mit schweren Batterien können wir natürlich nicht genug bekommen. Darüber hinaus werden sich wahrscheinlich viele Kunden aufgrund der bisherigen Markentreue und guten Erfahrungen mit Ford-Händlern für Ford entscheiden.


Quadratisches Lenkrad und verstellbarer Bildschirm
Der Start des neuen Explorers lieferte nicht viele konkrete Informationen über die MEB-Plattform, obwohl jeder weiß, dass dies der Fall ist er dort und bietet Reichweite, Aufladung und Motorleistung auf dem Niveau der Besten auf dem Markt. Außerdem kann die Plattform weitere Verbesserungen erfahren, wenn sie sich der Produktion nähert.
Was gibt es sonst noch zu beachten am neuen Explorer?
Ein quadratisches Lenkrad und ein verstellbarer Bildschirm. Ich denke, viele Menschen werden Letzteres begrüßen. Eigentlich ist es eine gute Idee. Sehen Sie sich die Demo an!
Zu früh, um Schlussfolgerungen zu ziehen
Wenn ich dem neuen Elektroauto von Ford skeptisch gegenüberstehe, dann vor allem deshalb, weil ich darin keine nennenswerten Vorteile sehe, sowohl im Vergleich zu Fords eigenem Mustang Mach-E als auch zu den MEB-Modellen des Volkswagen-Konzerns. Sicherlich hätte sich Ford etwas Besseres als einen verstellbaren Bildschirm einfallen lassen können? Ich möchte aber auch hinzufügen, dass das Auto noch kaum ausgereift ist. Möglicherweise hat Ford ein Ass im Ärmel, wenn die Autos in Produktion gehen.
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Eine Vernunftehe
Die Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und Ford beinhaltet keine Beteiligung an den Unternehmen des jeweils anderen. Es handelt sich um eine Art Vernunftehe, von der beide profitieren. Die beiden Unternehmen haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, unter anderem bei den Modellen Ford Galaxy und Volkswagen Sharan. Die heutige Zusammenarbeit wurde 2019 formalisiert und umfasst mehrere Schlüsselmodelle.
Volkswagen Amarok und Ford Ranger


Der neue Volkswagen Amarok wird jetzt zusammen mit dem Ford Ranger bei Fords produziert Montagewerk Silverton in Pretoria, Südafrika. Die beiden Marken verwenden ihre eigenen Motoren.
Ford Connect und Volkswagen Caddy


Der neue Ford Tourneo Connect (7-Sitzer) wird zusammen mit dem Volkswagen Caddy in der Volkswagen-Produktionsstätte im polnischen Posen produziert. Bald wird auch der Transit Connect gemeinsam mit dem Volkswagen Caddy produziert. Ford verwendet eigene Motoren.
Neue Ford-Modelle auf MEB-Basis
Ab der zweiten Jahreshälfte startet die Produktion des neuen Ford Explorer auf Basis der MEB-Plattform von Volkswagen im Ford-eigenen Werk in Köln. Die ersten Autos werden Anfang 2024 ausgeliefert. Im Laufe des Jahres 2024 wird Ford außerdem ein weiteres neues Elektroautomodell auf den Markt bringen, das ebenfalls auf der MEB-Plattform basiert. Es ist wahrscheinlich, dass Ford Batterien von Volkswagens neuer Produktionsstätte PowerCo beziehen kann, wobei die Produktion im Jahr 2025 beginnen wird.
Volkswagen T7 und Ford Transit Custom


Ab 7 wird der neue Volkswagen Transporter T2024 zusammen mit dem Ford Transit Custom im Ford-Werk Otosan in der Türkei produziert. Es ist nicht klar, ob der Transporter weiterhin die eigenen Motoren des Volkswagen-Konzerns verwenden wird oder dieselben wie der Transit Custom, der über Elektro- und Hybridantriebe verfügt.
Siehe auch










Aus heutiger Sicht war der Fiesta mk1 wahrscheinlich kein besonders gutes Auto und zumindest nichts, mit dem man in einen Unfall verwickelt werden wollte. Ich habe eine über 40 Jahre alte Erinnerung an dieses Auto.










