
Mit dem Erbe von T1 und T2
Es besteht Grund zu der Annahme, dass das Interesse am Volkswagen T3 im Zuge der Popularität des T1 und T2 zunehmen wird. Eigentlich ist er wie der T2 gebaut, alle mit den Motoren hinten. Die ersten Modelle verfügten sogar über luftgekühlte Motoren, später kamen jedoch auch wassergekühlte Motoren hinzu. Autos mit luftgekühlten Motoren werden immer seltener. Neben dem Geräusch des luftgekühlten Motors kann man erkennen, dass sie nur einen Grill haben – nur den oberen. Wassergekühlte Modelle bekamen zwei Grills. Heute ist der Volkswagen T3 Oldtimer und Klassiker zugleich. Dies sind zukünftige Sammlerautos. Es bleibt abzuwarten, ob sie die gleichen Preise wie T1 und T2 erreichen.

Modellgeschichte
Das Modell wurde zwischen 1979 und 1992 hergestellt. Ab Januar 1985 waren Autos mit Syncro erhältlich – dem Allradsystem von Volkswagen mit Visco-Kupplung, das bei Bedarf die Vorderräder zuschaltete. Ab Modelljahr 4 erfolgte ein Facelift. Dazu gehörten unter anderem neue schwarze Kunststoff-/Gummistoßstangen und rechteckige statt runder Scheinwerfer. Wie sein Vorgänger wurde der T1986 in verschiedenen Varianten als Van (Transporter) mit und ohne Seitenfenster – und mit und ohne Rücksitze (nicht in Norwegen) – sowie als Einzel- und Doppelkabinen-Pickups geliefert. Der T3 wurde auch in aufwendigeren, etwas luxuriöseren Varianten hergestellt, etwa als Caravelle und Multivan. Ab 3 gab es ihn auch mit Syncro (Allradantrieb). Unzählige Varianten des T1986 wurden auch als Reisemobile hergestellt. Neben der Volkswagen-eigenen Westfalia-Dachlösung gab es fast auf der ganzen Welt Unternehmen, die den Transporter und den Caravelle für Reisemobile bauten und ausstatteten.
Motorisierung
Die wassergekühlten Benzinmotoren waren ebenso wie die luftgekühlten Volkswagen-Motoren Boxermotoren – ein Konzept, das Volkswagen Wasserboxer nannte. Bei den Dieselmotoren handelte es sich um gewöhnliche Vierzylinder-Reihenmotoren, die damals in mehreren Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns zum Einsatz kamen.

Facelift 1986





Zu den Bildern
Das Hauptbild wurde in Bordeaux fotografiert. Es scheint ein rollendes Restaurationsobjekt zu sein. Kein Rost. Die Caravelle, die zusammen mit einem Volkswagen T1 und T2 geparkt ist, war auf einer Ausfahrt, die vom Veteran Volkswagen VW Club während des ersten Corona-Ausbruchs organisiert wurde. Das burgunderrote Auto wurde bei Maritim in Bestumkilen außerhalb von Oslo fotografiert. Ein Ort, an dem man in einem campingtauglichen T3 vielleicht ein paar Tage hätte campen können. Das weiße Wohnmobil wurde bei Aircooled in Tossa de Mar, Costa Brava, Spanien fotografiert. Die Caravelle Syncro wurde in Enerhaugen, Oslo, geparkt. Der farbenfrohe Multivan mit französischen, schwarzen Kennzeichen ist bei einem Autotreffen in Perpignan, 2023, zu sehen. Das Wohnmobil mit festem, erhöhtem Dach wurde entlang der Straße in Céret, Frankreich, geparkt. Das weiße Wohnmobil „Viking“ wurde in Vika, Oslo, geparkt.
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Urheberrechtshinweis

Siehe auch
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